Eingewöhnung und Transition

Eingewöhnung in der Kinderkrippe

Die ersten drei Jahre eines Kindes sind entscheidend für seine weitere Entwicklung.

Das Kind erlebt in dieser Zeit positive Bindungs- und Beziehungserfahrungen,
durch die es Sicherheit entwickelt. Diese Sicherheit ist der Schlüssel zu seiner
seelischen, geistigen und intellektuellen Entwicklung.

Die intensive Eingewöhnungsphase nimmt daher einen besonders hohen Stellenwert
bei uns ein. Die Feinfühligkeit aller pädagogischer Mitarbeiterinnen und die Intensität
der Beziehung zwischen Kind und Betreuerin ist uns ein obersten Grundsätze. 
Ein professionelles Nähe- und Distanzverhältnis wird dabei, von uns bewahrt.

Keine Erzieherin soll und wird jemals die Eltern ersetzen oder gar an die Stelle der Familie rücken.
Es geht ausschließlich darum, Kinder täglich eine Zeit lang bestmöglich zu fördern
und zu betreuen und die Eltern zu entlasten, indem sie eine professionelle qualifizierte Unterstützung bekommen.
Wir treten nicht in Bindungskonkurrenz  - in einen Wettkampf um den besseren, intensiveren Kontakt.

Die Beziehung zu den Eltern ist eine exklusive nicht austauschende Beziehung!

Jüngste Forschungsergebnisse ergaben, dass sicher gebundene Kinder zufriedener,
kontaktfreudiger und sogar gesünder sind.
Kinder die sich wohl fühlen sind offen für neue Erfahrungen und können sich auf neue
Entwicklungsfördernde Anreize (z.B. auf Bildung, die Erzieherinnen, die anderen Kinder)
in der Krippengruppe einlassen.

Damit Vertrauen und der Aufbau einer neuen Bindung gelingen kann, müssen Kinder erfahren,
dass die bisher bekannte Bezugspersonen nicht verloren gehen und immer wieder kommen.
Des Weiteren müssen die Kinder erleben, dass auch die neuen Betreuungspersonen Ihnen verlässlichkeit bieten,
immer ansprechbar sind und feinfühlig auf die Signale des Kindes eingehen.


Wir gestalten die Eingewöhnungsphase als behutsamen Übergang vom Elternhaus in die Kinderkrippe.

In der Eingewöhnungsphase wird jedes Kind individuell begleitet und unterstützt
um sich in die neue Gruppe integrieren zu können und eine positive Beziehung sowohl
zu dem neuen Fachpersonal, als auch den anderen Kindern der Gruppe aufzubauen.
Dies geschieht unter anderem durch den stetigen Austausch aller Beteiligten und eines
individuell gemeinsam geplanten Vorgehens.
Dies beinhaltet unter anderem auch die ersten Trennungszeitpunkte den behutsamen
Ausbau der Trennungszeiten, sowie den schrittweisen Ausbau der Betreuungszeiten.

Gerade der strukturierte Tagesablauf in der Krippe gibt den Kindern in dieser Umbruchs-
phase Orientierung und Sicherheit.

Die Phase der Eingewöhnung dauert in der Regel mindestens 4 bis 8 Wochen.

Beachten Sie dies bitte bei der Planung des Wiedereinstiegs in den Beruf.

Bei Fragen und Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.